Thementag – „Genital Exploration“ – Genitale Forschungsreise
Unser Genitalbereich kann ein Ort grosser Kraft, Sinnlichkeit und differenzierter Selbstwahrnehmung sein – und zugleich manchmal auch ein Bereich, der oft mit Unsicherheit, Scham oder einseitigen Bildern überlagert ist. Viele Menschen kennen ihren Intimbereich nicht so gut oder es ist ein diffuser fremder Ort, der im Gesamt-Körperbild nicht voll integriert ist. Manchmal fehlt Wissen über die Anatomie und auch über die bewusste lebendige Empfindsamkeit in diesem Bereich.
Der Thementag Genital Exploration – Genitale Forschungsreise lädt dich ein, deine intime Körperlandschaft neu oder besser kennenzulernen – achtsam, neugierig und ganz in deinem eigenen Flow bzw. in deinem eigenen Tempo. In einem klar gehaltenen und sicheren Erfahrungsraum erforschen wir, wie wir mit Präsenz, achtsamer und langsamer Berührung, sowie innerer Aufmerksamkeit, mit diesem Bereich des Körpers eine bewusstere Verbindung (wieder-)herstellen und vertiefen können.
Dabei geht es nicht um eine sexuelle Stimulation deines Genitalbereichs, sondern um ein verfeinertes Spüren, ein echtes Kennenlernen, ein kartografisches Erforschen deiner eigenen sinnlichen Landkarte.
Das Entstehen von Erregung steht dabei nicht im Vordergrund, da es ein absichtsloser Erfahrungsraum ist. Auch wenn manchmal Erregung dabei entstehen kann, so darf sie einfach da sein – genauso wie auch ein breites Spektrum an anderen Empfindungen und Emotionen, die bei dieser Art von bewusster Selbst-Erfahrung entstehen können.
Denn diese Emotionen können uns zeigen, was für ein verletzlicher Ort diese Intimzone – und manchmal auch ein verletzter Ort – wo sich die Welt unserer sexuellen Erfahrungen, genauso wie auch gelebte und unausgedrückte Emotionen im Gewebe abspeichern können. Sowohl die schwierigen, wie auch die schönen sexuellen Erfahrungen „ruhen“ oder „schlummern“ dort.
Dieser verborgene Ort ist ein bisschen, wie unser geheimes Tagebuch unseres Lebens.
Durch diese Genitale Forschungsreise entwickelst du mehr Bewusstsein für deine Empfindungszonen im Intimbereich, innere und äussere wahrnehmbare Grenzen – sowie für das, was sich stimmig, erweckend oder auch taub, dumpf, angenehm oder erregend usw. anfühlt – in Berührung mit dir selbst oder in einem achtsamen Austausch zu zweit mit einem Gegenüber.
Dieser Thementag ist eine Einladung, tiefer in deine Körperweisheit einzutauchen – für dich selbst oder auch als Inspiration für deine professionelle Arbeit mit anderen. Es kann sowohl äusserlich im Vulvabereich, vaginal – oder am Penis oder auch anal (äusserlich, wie innerlich) ein genitales Mapping durchgeführt werden.
Kursinhalt:
Theorie: Basiswissen über Anatomie im Genitalbereich und Beckenboden bei beiden Geschlechtern.
Praxis: Eine Session „Genital Mapping“ sowohl einmal in der gebenden, wie auch einmal in der empfangenden Rolle.
Vorkenntnisse:
Dieser Thementag eignet sich für Einsteiger, wie auch für Fortgeschrittene.

